Ein Fall von “Masochismus” mit Selbstmutilationen

Berliner Philharmonie (Hans Scharoun) 

 

Πολλά είναι τα δεινά

κ΄ουδέν δεινότερον του ανθρώπου

Σοφοκλή, Αντιγόνη, Πρώτο στάσιμο

Je t´aime,

mais,parce qu´inexplicablement,

j´aime en toi quelque chose

plus que toi,-

je te mutile.

J.Lacan, Le Séminaire, Livre XI

Einleitung

In der psychoanalytischen Literatur wird die Frage nach der Artikulation von verschiedenen klinischen Strukturen häufig gestellt ; besonders wenn ein extremer Übergang zum Akt (passage à l´acte) unsere nosographische Hinweise bestreitet.Wir streben nach einer strukturellen Referenz als Grundlage für einen prekären Rahmen,den Spuren Freuds folgend, um spezifische Mechanismen festzustellen – Verleugnung oder Verwerfung [ii]– zusammen mit deren metapsychologischen Beschreibung [iii].Aber die Vergegenwärtigung des Realen (présence du Réel) in der klinischen Praxis wird uns ein insistenter Trotz,der alle Theorie übertrifft (oder eben eine solche,die sich als Ganzheit vorspielt),selbst wenn man den offenen Abgrund bemerkt,der sich manchmal zwischen Struktur und Symptom öffnet [iv].Überhaupt,wie können wir der Situation einer flüchtigen Subjektivität gerecht werden,wenn die Figuren des “perversen Paares” [v] zusammenfliessen ,wenn beide Grenzerfahrungen des Freud´schen Entwurfs zu Eins sich zusammendrängen: Schmerz und Satisfaktion,Mutilation und orgasmisches Entlöschen,zu einem Genuss (jouissance) der fast unmöglich zu entziffern ist ?

Auch wenn wir nicht vorgeben werden zu diesem Punt angelangt zu sein,und somit diese Zweideutigkeit offenlassend,hofffen wir trotzdem manche Schlüssel des Falles,den wir hier vorstellen,zu enthüllen.Einige Züge desselben sind weniger auffällig als ein anderer Bericht der verfügbaren Literatur [vi].

Darstellung des Falles.

Der Patient – nennen wir ihn S.M. – kommt spontan und allein zur Notfallsabteilung des Hospitals,wegen einer ausgiebigen Haemorragie in der Genitalzone.Der Chirurg,der ihm berücksichtigt,bemerkt während der Inspektion die Entzweiung des Skrotums,der Epididymis und des linken Hodens ,und bestimmt die linke Orchidektomie und Fürsorge der Wunde ; nach der Operation bleibt deshalb S.M.in der Allgemeinen-Medizinabteilung interniert.Der Resident,dem der Pazient zugeschrieben wird,verlangt von uns den entschprechenden Konsiliardienst,und fügt einiges zur Unterlage bei,das vorher vergessen wurde : S.M hat sich die Wunde selbst gemacht,die auch nicht die einzige ist.Die Inspektion zeigte punktförmige Blutungen um den Brustwarzen herum,als Ergebnis von Schröpfköpfen-Applikationen.Unter diesen Umständen begegnen wir ihm an seinem Bett,in dieser Abteilung des Hospitals.

S.M.,52jährig,ist während den Besprechungen immer zur Mithilfe bereit,ruhig und stets gemässigt im Ausdruck.Nicht die kleinste Spur von Ängstlichkeit ist bei ihm zu finden,und so berichtet er nicht nur die Umstände die zur Internation führten,sondern auch alle andere Ereignisse seines Lebens präzise und objektiv,als ob er die Geschichte eines Anderen erzählen würde.Vielleicht wird er doch etwas gedrängt als er seine Reue verspricht,und auch sein angeblich fester Entschluss,nie wieder sich an der Selbstmutilationspraxis zu betätigen.Mit der umstandswörtlicher Formel,”vielleicht” zeigt er,dass sein knapper Erklärungsversuch überhaupt nur eine Hypothese ist : er hätte sich kastrieren wollen,um sich einer möglichen Ansteckung (AIDS) zu entziehen.Seine Eile steigert sich als er erklärt,die Schröpfköpfe sollten ihm geholfen haben,seine Brüste wachsen zu sehen.Vorher,kann er nur noch hinzufügen,hatte er ähnliche Ziele mit einem Band versucht.Aber er möchte definitiv gar keine Fragen über diesen Punkt.Mit ähnlicher Hast schliesst er jede transsexuelle Wunschphantasie aus,- die aber vom Residenten schon damals vermutet wurde.

Trotz der Wichtigkeit der Wunde hat diese ihm keine schädliche Nachwirkungen gebracht : er verlor in keinem Moment das Bewusstsein,und die Heilung ist schnell vollzogen,wie der Chirurg – der eine unserer Sitzungen unterbricht – feststellen kann.

Nun muss er nur noch auf das Ergebnis der Analysen,die von den Ärzten verlangt wurden,abwarten,um dann wieder zu seinem Alltagsleben und Aktivität zurückzukehren.Er lebt mit seiner Mutter,66jährig,nach seiner Scheidung,die 1982 stattfand,und ist an verschiedenen Aufgaben in einer öffentlichen Stelle tätig,mit einem auffallend langen Stundenplan.

Stationen auf dem Weg einer selbstbeschriebenen Sexualität

Seiner Erzählung entlang,durch nähere oder weit entfernte Deckerinnerungen,ordnen sich seine Sexualerfahrungen zu vier Phasen :

1.Infantile Homosexualität : als er 7jährig ist,versuch ein Priester (ein Vater) ihn zu verführen.Er versagt ihm die Befriedigung,indes er zur Klasse rennt und dort Zufluchtsstätte in der Anwesenheit seiner Mitschülern findet,mit denen er später homosexuelle Beziehungen haben wird.

2.Heterosexuell : verschiedene Geliebte folgen,eine nach der anderen : in Eile entschliesst er sich,eine davon zu heiraten,und möchte fast unmittelbar danach geschieden werden.Vorher aber hat er mit dieser Frau eine Tochter (jetzt 22jährig).Nach der Scheidung sieht er die Beiden nicht mehr.

3.Er besucht Prostituierte,von denen er eine Penetration mit verschiedenen Gegenständen verlangt,wobei er – mit seinem Ausdruck – eine “weibliche Rolle” agiert.

4.Ab 1991 finden wir endlich die Verschmelzung von Genuss (jouissance) und Schmerz,die den eigentlichen Rätsel des Masochismus darstellt,diesmal in dem Genitale lokalisiert.Stufenweise beginnt sein Fortschritt,erst Nadeln,die er sich im Penis einsteckt,dann Nageln,um sich dann Schnitte in die Haut des Skrotums mit einem Messer zu ritzen : sein Ziel ist ein Hoden herauszuziehn und beobachten zu können.Stets befolgt er das Manöver mit einem kleinen Spiegel.Er versichert,dass er mit dieser Prozedur zum Orgasmus kommt.Wie sehr die Rolle des Schauens (la part du Regard) wiegt,zeigt die Verdopplung desselben bei der Erzählung : er bereut, dass die Tür immer geschlossen (oder nur zur Hälfte geöffnet) war,und somit die Szene der Wachsamkeit der Mutter entzogen.Wäre es anders gewesen,hätte die Mutter den Schluss verhindern können.Später,behauptet er,ging er in eine aphanistische inaktive Stase ein : eine strenge Paralelle seiner gelassenen Abneigung,seiner Gleichgültigkeit.

Famlien-Konversationsstück.

Die Mutter wird nicht nur in seiner Erzählung erwähnt : oft besucht sie selbst S.M.während der Internation,und ist bei manchen Sitzungen anwesend,auch immer zur Mithilfe bereit.Ihr Beitrag besteht aus weiteren Erinnerungen,die sie manchmal auch als kleine Schriften bringt,während sie von S.M.dringend verlangt,er möge die Behandlung nur nicht unterbrechen.Trotzdem soll sie vermutlich nicht genau wissen,warum sich ihr Sohn eigentlich in der Internation befindet.Wegen eines Unterleibsbruchs,hat er ihr gesagt,und inzwischen zur Alibi die Krankenschwestern,den Ärzten,usw.gebeten,diese Information nicht mit einer unerwünschten Enthüllung zu widersprechen.Bemerkensvoll auch hier die Eile mit der die Mutter versichert,wie wunderbar ihre Familie und ihre Kinder sind ( S.M.´s Vater starb vor dreissig Jahren,50jährig,und die einzige,ältere Schwester wohnt in einer weit entfernten Provinz,mit ihren sieben Kindern ) : sie unterbricht diese Gesten und Angrinsen nur dann,wenn ein Ereignis,das sie berichtet,nach Urteil des Anderen (de l´Autre) ihre Anschauung verleugnen könnte.Zusammen versuchen sie eine Rekonstruktion der Geschichte von S.M.,wobei sie die erzählende Rolle spielt,und er nur Korrekturen ab und zu hinzufügt,sobald er zeigen möchte,er sei mit dieser oder jener Angabe nicht einverstanden.

Kindheitserinnerungen

In der Erzählung ergibt sich nunmehr eine konsistente Reihe von Ereignissen,die sich über die verwickelte Strecke vollzieht,die die geographische Mobilität S.M.´s zeichnet.Geboren in einem ländlichen Dorf am Strand,zieht die Familie kurz darauf nach einem anderen Ort um,damit er in einer Zöglingsschule erzogen wird.Dort findet der Seduktions-Zwischenfall statt (Dem Geistlichen – der später seine Liebesentzündung auch bei anderen Zöglingen versucht – gelingt es schliesslich,sich dem öffentlichen Verruf zu entziehn,da er sich die Übertragung in ein fernes Land erzwingt).Darauf zieht die Familie wieder auf das Land,wo S.M. die Schule wieder aufnimt.Aber nach dem sechsten Jahr derselben beschliessen die Eltern,dass er die Zöglingserfahrung erneut versuchen soll,und schicken ihn in einen Pensionat in der Hauptstadt,wo er das 4.Jahr wieder durchmacht”da die Schüler eine bessere Bildung hatten”.Aber er rennt weg : “Ich duldete es nicht,eingesperrt zu sein”.Und kehrt wieder zum Land,lebt zusammen mit den Eltern,und studiert allein,so dass er die Schule fertigmachen kann und in die Hochschule antritt.Dafür muss er täglich eine weite Strecke fahren,bis er endlich,ein Jahr vor dem Abitur,die Hochschule unterbricht : “eine Idee ging mir um den Kopf herum,und ich wollte eben nicht weiter”.

Eine Synthese der erzählten Vignetten :

1.4jährig geht er nachlässig an einem Grill vorbei und verbrennt sich am Bein.Ein volles Jahr hat er nicht gehen können.

2.6jährig,bietet er einem Automobil Trotz : “Dieses stosse ich an “.Trotzdem sind keine schwere Verletzungen die Folge.

3.Mehrere ähnliche Zwischenfälle von Fällen,Strassenunfälle (der letzte,schon als Erwachsener,geschieht mit einem Behälter eines W.C.,der auf ihn fällt )alle ohne schwere Folgen (z.B.,ein leichter,dauernder Schmerz im Rücken )

4.Die Angelegenheiten wo er sich der Wachsamkeit des Vaters entzieht,und bei der Heimkehr sich hinter einem Baum in der Nähe seines Hauses verbirgt.

5.Er wird von einem reitenden Polizist verfolgt – Mutter und Sohn sind darüber einverstanden : beide haben die Ursache vergessen – und die Flucht gelingt ihm,da er sich in einem Gebäude verkriecht.

6.Äusserungen des gewaltigen Charakter des Vaters ( 1911 geboren ; der Sohn,S.M.,trägt denselben Vornamen ).Hier gerät die Mutter mehr und mehr in die Verlegenheit,in seiner Bestrebung,die Erzählung zu besänftigen und erleichtern.Doch schliesslich muss sie eingestehn,dass sie ihren Gatten zur Hauptstadt bringen musste – drei Jahre vor seinem Tod durch eine Hirn-Haemorragie – um ihn in eine psychiatrische Anstalt einzulassen,wo eine schwere Geisteskrankheit als Diagnose festgestellt wurde.Doch S.M. – damals 20jährig – behauptet,er erinnere sich nicht,da er “zu klein war”.

7.Alleine,spricht er die Wut aus,die er empfand,als er seine Mutter beobachtete : sie hielt es nicht wichtig, – murmelt er – ihr Sexualverkehr mit denen sie ihr eheliches Elend kompensierte,vor ihren Kindern zu verbergen.

8.Über eine seltsame Tätowierung am Arm befragt – die mit erstaunlich wenig Geschick gemacht wurde – erklärt er,lächelnd und Mienen machend,es sei der Entschluss seiner Gruppe während des Militärdienstes,als er einmal mit seinen Kameraden Arreststrafe einbüsste.Die doppelte,zweifärbige Linie,ist nicht anderes als ein “pentimento” dass mit seinem Spitznamen die Buchstaben einer ehemaligen Freudin verhüllen sollte.

Diskussion

Die diagnostische Bemerkungen des beschriebenen Falles darf man keineswegs voraussetzen,auch wenn wir den Bereich der Perversionen erwähnt haben.Den erogenen Masochismus haben wir im Vordergrund gesetzt,und die Frage nach der Artikulation mit anderen Perversionen sei vorläufig dahingestellt.Erstens ist die Phänomenologie nicht zu übersehen : nichts fand man während der Beobachtung,dass man mit der psychotischen Erfahrung in Einklang bringen konnte,ausser das Extreme des Aktes in sich selbst.Die Stimme des Anderen (de l´Autre ) wurde ihm nicht gegenwärtig im Realen (dans le Réel) um ein plötzliches,unabwendbares Opfer abzuverlangen,weder durch die Schrift vermittelt (z.B.Matthäus,18:7-9 ) [vii]noch als Pflicht der Kunst gegenüber,wie seinerzeit der “body-artist” Rudolf Schwarzkogler [viii].

Es scheint geeigneter die Frage zu stellen,ob die Geschichte der vielen Unfälle nicht den Versuch darstellt,als Objekt aus dem Realen wegzufallen (déchoir comme objet du Réel),oder ob die Oszillation,die Schwingungen seiner Sexualität abwechselnd ein Schreber´scher Drang-zum-Weib-Effekt (effet pousse-à-la-femme ) auslegen.

Der fraglich symbolischer Stand des Vaters und seine eignene Unfähigkeit,die Vaterstelle aufrechtzuerhalten sind vielleicht Hinweise der Verwerfung des

Namen-des-Vaters am Platz des Anderen (la forclusion du Nom-du-Père à la place de l´Autre).Der narzisstische Zyklus schliesst sich wieder zu,mit dem Palimpsest seines Spitznamens über den weiblichen Namen.

Man darf sich auf andere Ausdrücke dieses Doppelaspektes berufen.Zum Beispiel Masud M.Khan [ix],der Omnipotenzphantasien in der Nähe der Perversion

bringt,da er dieselbe als ein Teil der Klein´schen imaginären Universalpsychose betrachtet.Ähnlicherweise Michel de M´Uzan [x],der in der Diskussion seines Falles die Diagnose”erogener Masochismus”bewährt,auch wenn er hinzufügt,dass “der Bund zwichen Genitalverstümmelung und Kastration gründlich modifiziert ist… Die Kastration als Urphantasie,die den menschlichen Wunsch überhaupt (le Désir) organisiert,hat keine Realität mehr : der Subjekt ging über den Rand jedes symbolisches Werts wo er das phallische Primat übernehmen könnte”.

Ist die Undurchsichtigkeit der Miterregung,die Verdichtung von Lust und Beschädigung,Folter und Genuss (erinern wir uns an die Tatsache dass S.M.wohl Schmerz empfand,der die Bedingung seiner Befriedigung war) der Hindernis für ein Zusammentreffen der strukturellen Definition mit den Angaben der Beobachtung [xi]? Oder ist der grausame Akt der einzige Weg,eine Konsistenz des Ichs zu versichern und den Ausbruch psychotischer Phänomene zu verhindern ?

Zusammenfassung

Ein Fall von Masochismus wird erläutert,der körperliche Selbstbeschädigungen und Selbstmutilationen einschliesst.Strukturelle Anhaltspunkte werden verwendet,um die Fallgeschichte und dessen klinische Erscheinungen in Frage zu stellen,und  die Artikulation mit verschiedene perverse Erfahrungen nahe zu bringen.Man findet die Übereistimmung des Schmerzes mit dem sexuellen Befriedigungserlebnis als ein Hinderniss im Wege der Beschreibung dieser Symptome als psychotisch.

 

Summary

A case of masochism is presented,involving body self-aggression and self mutilation. Structural references are employed to question both the case history and clinical phenomena (in both of which perverse experiences are dealt with).The coincidence of pain and sexual satisfaction is found to be an obstacle to describe these symptoms as psychotic.

 

____________________

[ii] Freud,S.:Abriss der Psychoanalyse(1938),G.W. ; Das ökonomische Problem des Masochismus(1924),G.W.,

[iii] Freud,S.Übersicht der Übertragungsneurosen (1916),Fischer,Frankfurt,1986

[iv] Lacan,J.: Joyce avec Lacan,Navarin,Paris,1987.

[v] Clavreul,J.: Le couple pervers,in Le désir et la perversion,Seuil,Paris,1967

[vi] de M´Uzan,M.: Un caso de masoquismo perverso,in : La sexualidad perversa : estudios psicoanalíticos,Granica,Buenos Aires,1975.

[vii] Viele Psychotiker,die sich selbst die Genitale verstümmeln,zitieren diese Stelle.Vgl.Greilsheimer,H.,Male genital self-mutilation.Archives of General Psychiatry,

36 : 441-6,1979.

[viii] Walker,J. : Art since Pop,Thames and Hudson,London,1975.

[ix] Khan,M. : From Masochism to psychic pain , in Alienation in Perversions,International Universities Press,New York,1976.

[x] de M´Uzan,M.: Ebd.

 

[xi] Über die Verwandschaft der Wahn-Metaphor (métaphore délirante) die Lacan in D´une question préliminaire … (Écrits,Seuil,Paris,1966) beschreibt,mit dem Begriff des sinthome,siehe man : De Margara u.a.,Les fonctions du père dans la névrose et dans la psychose,in : Clinique différentielle des psychoses,Fondation du Champ Freudien,Navarin Éditeur,Paris,1988

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s